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Neue Manifeste für die Kunst

 

1) Aufruf - Call for manifestos

Unterschiede in den Kunstpositionen und Haltungen zur Kunst sind zuhauf gegeben, doch stets wird versucht sie zu glätten. Wir lieben den Schein-Konsens und bleiben gerne neutral. (...)

Mach Schluss mit dem Schein-Konsens! Denn das trügerische Wissen um die parallel existierenden Haltungen zur Kunst und das Dogma ihrer Gleichwertigkeit, hindert uns das Mögliche zu tun: Gravierende Unterschiede werden verschleiert, ausgeblendet oder mit viel Toleranz nivelliert und bagatellisiert, oft bevor sie entstehen. So bleiben wir hängen im scheinbar pluralen und doch bekannten System. Echte Unterschiede werden nicht gesehen oder können erst gar nicht entstehen.
Es lebe der Brei!

Schluss damit! Konsens war gestern!

Gegen eine Verschleierung der Unterschiede, gegen eine vorschnelle Konsensbildung. (...)

Verschaffe Dir und anderen klare Sicht – auch wenn sie nur vorläufig ist:
  • Behaupte wo es lang geht, denn mit Deinen Handlungen tust Du es schon längst.
    • Betrachte Deine Position.
    • Definiere und begrenze sie überdeutlich, um das Handeln und die Position zu prüfen und zu modifizieren
    • Erst wer daneben liegt, weiß in welcher Richtung (er dies tut). (...)
    Verabschiede Dich vom Schleier der Diplomatie und hol aus zum Befreiungsschlag:
    • Mut zur Vereinfachung – Mut zum Schnellschuss – Polarisierung als Klärungsprozess!
    • Das Schreiben von Manifesten als Befreiungsschlag und Ausgangspunkt!
    Hilf Dir und der Kunstwelt:
    Schreib Dein Manifest!

    Silke Peters
    (Vierte Fassung 22.11.09, gekürzt)


    Hier finden Sie die vollständige vierte Fassung oder frühere Fassungen (dritte Fassung, zweite Fassung, erste Fassung)

    Unterschiede in den Kunstpositionen und Haltungen zur Kunst sind zuhauf gegeben, doch stets wird versucht, sie zu glätten. Wir lieben den Schein-Konsens und bleiben gern neutral. Alle gegenläufigen Haltungen zur Kunst werden scheinbar gleichwertig toleriert und diskutiert – doch handeln wir im Sinne einer solchen neutralen Gleichwertigkeit? Nein – wir handeln weiter nach unseren eigensten (teils verborgenen) Neigungen und Vorstellungen.

    Mach Schluss mit dem Schein-Konsens! Denn das trügerische Wissen um die parallel existierenden Haltungen zur Kunst und das Dogma ihrer Gleichwertigkeit, hindert uns das Mögliche zu tun: Gravierende Unterschiede werden verschleiert, ausgeblendet oder mit viel Toleranz nivelliert und bagatellisiert, oft bevor sie entstehen. So bleiben wir hängen im scheinbar pluralen und doch bekannten System. Echte Unterschiede werden nicht gesehen oder können erst gar nicht entstehen.
    Es lebe der Brei!

    Schluss damit! Konsens war gestern!

    Gegen eine Verschleierung der Unterschiede, gegen eine vorschnelle Konsensbildung. Für die Offenlegung der jeweils eigenen Position in ihrer ganzen persönlichen Beschränktheit. Denn jede noch so selbstverständlich scheinende Allgemeingültigkeit zerfällt in ihre persönlichen, temporären und thematischen Beschränktheiten. Diese Beschränktheiten markieren die Positionen. Sie begrenzen nach außen, bilden aber zugleich den Rahmen und die Grundlage jedes Vergleichs und jeder (Selbst-) Analyse. Sie sind Grundlage und Ausgangspunkt für jeden Wandel.

    Das Verwischen der Unterschiede innerhalb der eigenen Position und im Vergleich zu anderen Positionen führt zu ziellosem Wabern und Eiern des Geschehens. Denn es macht einen Unterschied, ob ich zufrieden bin, Bilder zu machen die meine Befindlichkeit ausdrücken, Arbeiten mache die Freude bringen sollen, ob ich belehren oder bilden will oder Menschen mit meiner Kunst in Situationen einbinden möchte. Es kommt auf die Position an!

    Künstler, Kunstbetrachter, Kunstkritiker, Kunsttheoretiker, Kunstvermittler, Kunstverwerter, Kunstkonsumenten, Kunsthändler, Kunstsammler, Kunstliebhaber, Kunstmanager, Kunstgegner, Kunstbanausen, ... Personen die verschiedenste Eigenschaften auf sich vereinen, haben eine Perspektive, die sich in ihrer Position niederschlägt. Diese Tatsache ist allgemein bekannt und akzeptiert, trotzdem wird versucht, bestehende Unterschiede zu bagatellisieren und zu nivellieren. Alle reden von Abhängigkeiten und Bedingtheiten und niemand nennt und beachtet seine eigene Determiniertheit.

    Wer sich aus falsch verstandenem Understatement, Kalkül, Trägheit oder aus Harmonieliebe weigert, Position zu beziehen, verschließt sich der Tatsache, dass er so oder so eine Position einnimmt. Er macht sich und andere blind.

    Verschaffe Dir und anderen klare Sicht – auch wenn sie nur vorläufig ist:
    • Behaupte wo es lang geht, denn mit Deinen Handlungen tust Du es schon längst.
    • Betrachte Deine Position.
    • Definiere und begrenze sie überdeutlich, um das Handeln und die Position zu prüfen und zu modifizieren.
    • Erst wer daneben liegt, weiß in welcher Richtung (er dies tut).
    • Eine Position zu behalten ist konservativ. Es geht um die Arbeit an und mit den Unterschieden innerhalb der Position und zu den anderen Positionen. Es geht um eine Entwicklung der Position, die sich an ihren Grenzen orientiert.
    • Prüfe und denke selbst – für eine Theorie mit Bodenhaftung – für Deine Theorie.
    • Lass Dir Deine Theorie nicht vorschreiben.
    Verabschiede Dich vom Schleier der Diplomatie und hol aus zum Befreiungsschlag:
    • Mut zur Vereinfachung – Mut zum Schnellschuss – Polarisierung als Klärungsprozess!
    • Das Schreiben von Manifesten als Befreiungsschlag und Ausgangspunkt!
    • Klarheit! Nicht voreilig diplomatisch, sondern polemisch.
    • Für klare Grenzen! Für eine Auseinandersetzung!
    Hilf Dir und der Kunstwelt:
    Schreib Dein Manifest!


    Silke Peters
    (Vierte Fassung 22.11.09)

    Unterschiede in den Kunstpositionen und Haltungen zur Kunst sind zuhauf gegeben, doch stets wird versucht, sie zu glätten. Wir lieben den Schein-Konsens! Alle gegenläufigen Haltungen werden scheinbar gleichwertig toleriert, und doch handeln wir weiter nach unseren unterschiedlichsten Neigungen und Vorstellungen.
    Schluss mit dem Schein-Konsens!
    (...)

    Gegen eine Verschleierung der Unterschiede.
    (...)

    Verschaffe Dir und anderen klare Sicht – auch wenn sie nur vorläufig ist:
    • Betrachte Deine Position.
    • Definiere und begrenze sie überdeutlich, um das Handeln und die Position zu prüfen und zu modifizieren.
    • Eine Position zu behalten ist konservativ. Es geht um die Arbeit an und mit den Unterschieden innerhalb der Position und zu den anderen Positionen. Es geht um eine Entwicklung der Position, die sich an ihren Grenzen orientiert.
    • Erst wer daneben liegt, weiß in welcher Richtung (er dies tut).
    • Behaupte wo es lang geht, denn mit Deinen Handlungen tust Du es schon längst.
    • Lass Dir Deine Theorie nicht vorschreiben.
    • Prüfe und denke selbst – für eine Theorie mit Bodenhaftung – für Deine Theorie.
    Verabschiede Dich vom Schleier der Diplomatie und hol aus zum Befreiungsschlag:
    • Mut zur Vereinfachung – Mut zum Schnellschuss – Polarisierung als Klärungsprozess!
    • Das Schreiben von Manifesten als Befreiungsschlag und Ausgangspunkt!
    Hilf Dir und der Kunstwelt:
    Schreib Dein Manifest!
    (...)

    Silke Peters (Dritte Fassung 16.09.09, gekürzt)

    Hier finden Sie die vollständige Dritte Fassung oder frühere Fassungen (zweite Fassung, Erste Fassung)

    • Unterschiede in den Kunstpositionen und Haltungen zur Kunst sind zuhauf gegeben, doch stets wird versucht, sie zu glätten.
      Wir lieben den Schein-Konsens, bei dem alle gegenläufigen Haltungen scheinbar gleichwertig toleriert werden.
    • Das trügerische Wissen, um die parallel existierenden Haltungen zur Kunst und das Dogma ihrer Gleichwertigkeit, hindert uns das Mögliche zu tun:
      Echte Unterschiede werden mit viel Toleranz nivelliert und bagatellisiert, bevor Sie entstehen.
      So bleiben wir hängen im scheinbar pluralen und doch bekannten System.
      Es lebe der Brei!
      Schluss damit!
    • Gegen eine Verschleierung der Unterschiede, gegen eine vorschnelle Konsensbildung.
    • Für Offenlegung der jeweils eigenen Position in ihrer ganzen persönlichen Beschränktheit. Denn jede noch so selbstverständlich scheinende Allgemeingültigkeit zerfällt in ihre persönlichen, temporären und thematischen Beschränktheiten. Diese Beschränktheiten markieren die Positionen. Sie beschränken nach außen, bilden aber zugleich den Rahmen und die Grundlage jedes Vergleichs und jeder (Selbst-) Analyse. Sie sind Grundlage und Ausgangspunkt für jeden wirklichen Wandel.
    • Das Verwischen der Unterschiede innerhalb der eigenen Position und im Vergleich zu anderen Positionen führt zu ziellosem Wabern und Eiern des Geschehens.
    • Es macht einen Unterschied, ob ich zufrieden bin, Bilder zu machen die meine Befindlichkeit ausdrücken, Arbeiten mache die Freude bringen sollen, ob ich belehren, oder bilden will, oder Menschen mit meiner Kunst in Situationen einbinden möchte. Es kommt auf die Position an!
    • Künstler, Kunstbetrachter, Kunstkritiker, Kunsttheoretiker, Kunstvermittler, Kunstverwerter, Kunstkonsumenten, Kunsthändler, Kunstsammler, Kunstliebhaber, Kunstmanager, Kunstgegner, Kunstbanausen, ... Personen die verschiedenste Eigenschaften auf sich vereinen, haben eine Perspektive, die sich in ihrer Position niederschlägt. Diese Tatsache ist allgemein bekannt und akzeptiert, trotzdem wird versucht, bestehende Unterschiede zu nivellieren.
    • Alle reden von Abhängigkeiten und Bedingtheiten und niemand nennt und beachtet seine eigene Determiniertheit.
    • Wer sich aus falsch verstandenem Understatement oder aus Harmonieliebe weigert, Position zu beziehen, verschließt sich der Tatsache, dass er so oder so eine Position einnimmt und macht sich blind.
    • Also: Nehmt Eure Positionen wahr und bildet sie weiter aus, auch wenn sie noch so vorläufig sind! Definiert und begrenzt sie deutlich, um von ihnen ausgehend handeln zu können und so das Handeln und die Position zu prüfen und zu modifizieren.
    • Eine Position zu behalten ist konservativ. Es geht um die Arbeit an und mit den Unterschieden innerhalb der Position und zu den anderen Positionen. Es geht um eine Entwicklung der Position, die sich an ihren Grenzen orientiert.
    Abschließend:

    Verschafft Euch und anderen klare Sicht – auch wenn sie nur vorläufig ist!

    Verabschiedet Euch vom Schleier der Diplomatie und holt aus zum Befreiungsschlag:
    Mut zur Vereinfachung – Mut zum Schnellschuss – Polarisierung als Klärungsprozess!
    Das Schreiben von Manifesten als Befreiungsschlag und Ausgangspunkt.
    Helft Euch und der Kunstwelt: Schreibt Manifeste!

    Klarheit! Nicht voreilig diplomatisch, sondern polemisch. Für klare Grenzen!

    Für eine Auseinandersetzung!

    Silke Peters
    (Zweite Fassung 16.10.06)

    Unterschiede in den Kunstpositionen und Haltungen zur Kunst sind zuhauf gegeben, doch stets wird versucht, sie zu glätten. Wir lieben den Schein-Konsens! Alle gegenläufigen Haltungen werden scheinbar gleichwertig toleriert, und doch handeln wir weiter nach unseren unterschiedlichsten Neigungen und Vorstellungen.
    Schluss mit dem Schein-Konsens!

    Das trügerische Wissen um die parallel existierenden Haltungen zur Kunst und das Dogma ihrer Gleichwertigkeit, hindert uns das Mögliche zu tun: Echte Unterschiede werden ausgeblendet oder mit viel Toleranz nivelliert und bagatellisiert, bevor sie hervortreten. So bleiben wir hängen im scheinbar pluralen und doch bekannten System.
    Es lebe der Brei!
    Schluss damit!

    Gegen eine Verschleierung der Unterschiede, gegen eine vorschnelle Konsensbildung. Für Offenlegung der jeweils eigenen Position in ihrer ganzen persönlichen Beschränktheit. Denn jede noch so selbstverständlich scheinende Allgemeingültigkeit zerfällt in ihre persönlichen, temporären und thematischen Beschränktheiten. Diese Beschränktheiten markieren die Positionen. Sie begrenzen nach außen, bilden aber zugleich den Rahmen und die Grundlage jedes Vergleichs und jeder (Selbst-) Analyse. Sie sind Grundlage und Ausgangspunkt für jeden Wandel.

    Das Verwischen der Unterschiede innerhalb der eigenen Position und im Vergleich zu anderen Positionen führt zu ziellosem Wabern und Eiern des Geschehens.

    Es macht einen Unterschied, ob ich zufrieden bin, Bilder zu machen die meine Befindlichkeit ausdrücken, Arbeiten mache die Freude bringen sollen, ob ich belehren oder bilden will oder Menschen mit meiner Kunst in Situationen einbinden möchte. Es kommt auf die Position an!

    Künstler, Kunstbetrachter, Kunstkritiker, Kunsttheoretiker, Kunstvermittler, Kunstverwerter, Kunstkonsumenten, Kunsthändler, Kunstsammler, Kunstliebhaber, Kunstmanager, Kunstgegner, Kunstbanausen, ... Personen die verschiedenste Eigenschaften auf sich vereinen, haben eine Perspektive, die sich in ihrer Position niederschlägt. Diese Tatsache ist allgemein bekannt und akzeptiert, trotzdem wird versucht, bestehende Unterschiede zu bagatellisieren und zu nivellieren. Alle reden von Abhängigkeiten und Bedingtheiten und niemand nennt und beachtet seine eigene Determiniertheit.

    Wer sich aus falsch verstandenem Understatement, Kalkül, Trägheit oder aus Harmonieliebe weigert, Position zu beziehen, verschließt sich der Tatsache, dass er so oder so eine Position einnimmt. Er macht sich und andere blind.

    Verschaffe Dir und anderen klare Sicht – auch wenn sie nur vorläufig ist:
    • Betrachte Deine Position.
    • Definiere und begrenze sie überdeutlich, um das Handeln und die Position zu prüfen und zu modifizieren.
    • Eine Position zu behalten ist konservativ. Es geht um die Arbeit an und mit den Unterschieden innerhalb der Position und zu den anderen Positionen. Es geht um eine Entwicklung der Position, die sich an ihren Grenzen orientiert.
    • Erst wer daneben liegt, weiß in welcher Richtung (er dies tut).
    • Behaupte wo es lang geht, denn mit Deinen Handlungen tust Du es schon längst.
    • Lass Dir Deine Theorie nicht vorschreiben.
    • Prüfe und denke selbst – für eine Theorie mit Bodenhaftung – für Deine Theorie.
    Verabschiede Dich vom Schleier der Diplomatie und hol aus zum Befreiungsschlag:
    • Mut zur Vereinfachung – Mut zum Schnellschuss – Polarisierung als Klärungsprozess!
    • Das Schreiben von Manifesten als Befreiungsschlag und Ausgangspunkt!
    Hilf Dir und der Kunstwelt:
    Schreib Dein Manifest!

    Klarheit! Nicht voreilig diplomatisch, sondern polemisch. Für klare Grenzen!

    Für eine Auseinandersetzung!

    Silke Peters
    (Dritte Fassung 16.09.09)

    [english version]
    • Klares Positionieren hilft bei der Orientierung innerhalb des eigenen Vorgehens und innerhalb der unterschiedlichen Positionen.
    • Erst an klaren Vorstellungen kann man das eigene Handeln messen, bewerten und modifizierend weiterentwickeln.
    • Handeln lässt sich erst durch seine explizierbare (bewusste) Orientierung mit anders orientierten Handlungen und Vorstellungen gezielt vergleichen. Erst so ist ein gezieltes Handeln innerhalb der Position und mit der Position (z.B. ihre Modifizierung) möglich.
    • Unterschiede in den Kunstpositionen und Haltungen zur Kunst sind zuhauf gegeben, doch stets wird versucht, sie zu glätten.
    • Gegen eine Verschleierung der Unterschiede, gegen eine vorschnelle Konsensbildung.
    • Für Offenlegung der jeweils eigenen Position in ihrer ganzen persönlichen Beschränktheit. Denn jede noch so selbstverständlich scheinende Allgemeingültigkeit zerfällt in ihre persönlichen, temporären und thematischen Beschränktheiten. Diese Beschränktheiten markieren die Positionen. Sie beschränken nach außen, bilden aber zugleich den Rahmen und die Grundlage jedes Vergleichs und jeder (Selbst-) Analyse. Sie sind Grundlage und Ausgangspunkt für jeden wirklichen Wandel.
    • Das Verwischen der Unterschiede innerhalb der eigenen Position und im Vergleich zu anderen Positionen führt zu ziellosem Wabern und Eiern.
    • Es ist ein Unterschied, ob ich zufrieden bin, Bilder zu machen die meine Befindlichkeit ausdrücken, Arbeiten mache die Freude bringen sollen, ob ich belehren oder bilden will oder Menschen mit meiner Kunst in Situationen einbinden möchte. Es gibt unendlich viele Positionen. Gegensätzliche Positionen müssen sich nicht ausschließen, man kann sie verbinden, muss es aber nicht. Es kommt auf die Position an!
    • Künstler, Kunstbetrachter, Kunstkritiker, Kunsttheoretiker, Kunstvermittler, Kunstverwerter, Kunstkonsumenten, Kunsthändler, Kunstsammler, Kunstliebhaber, Kunstmanager, Kunstgegner, Kunstbanausen, ... Personen die verschiedenste Eigenschaften auf sich vereinen, haben eine Perspektive, die sich in ihrer Position niederschlägt. Diese Tatsache ist allgemein bekannt und akzeptiert, trotzdem wird versucht, bestehende Unterschiede zu nivellieren.
    • Alle reden von Abhängigkeiten und Bedingtheiten und niemand nennt und beachtet seine eigene Prägung.
    • Wer sich aus falsch verstandenem Understatement oder aus Harmonieliebe weigert, Position zu beziehen, verschließt sich der Tatsache, dass er so oder so eine Position einnimmt und macht sich blind.
    • Also: Positionen ausbilden, auch wenn sie noch so vorläufig sind! Sie klar definieren und begrenzen, um von ihnen ausgehend handeln zu können und so das Handeln und die Position zu prüfen und zu modifizieren.
    • Eine Position zu behalten ist konservativ. Es geht um die Arbeit an und mit den Unterschieden innerhalb der Position und zu den anderen Positionen. Es geht um eine Entwicklung der Position, die sich an ihren Grenzen orientiert.
    Macht Eure Position Euch selbst und anderen deutlich! Schreibt Manifeste!

    Klarheit! Nicht voreilig diplomatisch, sondern polemisch. Für klare Grenzen!

    Für eine Auseinandersetzung!

    Silke Peters

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